Ehrlichkeit

 

In einer Welt und Zeit, in der einem gerne Künstliches ungeniert als Künstlerisches aufgetischt wird und man sich nicht selten in der unschönen Lage wieder findet, nicht genau zu wissen, woran man ist;

...in dieser Welt und Zeit geht es mir um Wahrhaftigkeit.

 

Insbesondere in geselliger Begegnung ist unsere Zeit doch viel zu kostbar, um sie mit den bröckelnden Fassaden von „Vorne-rum & Hinten-rum“ zu vergeuden.

Ein ehrlicher Bissen, ein aufrichtiger Schluck und wohltuende Gesellschaft. Das ist ein hohes Gut, das es schafft, selbst den vermeintlich einfachsten Momenten Zauber einzuverleiben.

Man muss es nur zulassen.

 

Diese Wahrhaftigkeit spiegelt sich in drei simplen Punkten wider:

Dem Essen, dem Trinken und dem Miteinander.

 

Heimlich geht es um ehrliche Küche. Grundehrliche Küche aus guten Zutaten von richtigen Bauern. Bodenständig darf sie sein. Auch schlicht darf sie sein. Nur schmecken soll sie, befriedigen und sich gut anfühlen.

Dafür bedarf es keiner riesigen Auswahl, sondern vielmehr Bedacht und Feingefühl.

Heimlich geht es um ehrlichen Wein. Guter Wein ist eine unverfälschte Dokumentation über seine Herkunft, das Jahr aus dem er stammt und den Winzer, der die Trauben auf ihrem Weg begleitet hat, ihr Schicksal zu erkennen. Die Vielfalt seiner Wesensarten ist ein Segen, unabdingbar und in ihrer Faszination nicht enden wollend.

Qualität definiert sich nicht über den Preis, sondern schlichtweg über Stimmigkeit. 

Heimlich geht es um ein ehrliches Miteinander. Reben kennen keine politischen Grenzen. Essen und trinken verbindet und steht zweifellos für Begegnung. Die einzig aufrichtige Begegnung findet auf Augenhöhe statt. Gemeinsam wahrnehmen, sich austauschen und an der bereichernden Schönheit der kleinen Dinge erfreuen.

Das möchte ich.

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